DIY Hefe – gefroren

Kürbispizza

Hefe selbst herzustellen ist sehr einfach und kann in zwei Varianten erfolgen. Nachfolgend stelle ich euch eins der beiden Rezepte sowie Anwendungshinweise zur Verfügung. Für beide Varianten gilt: Die Gehzeit ist im Vergleich zur Industriehefe deutlich verlängert. Mit etwas Übung bei der Planung bekommst du das jedoch flott in den Griff.

Hefewürfel

  • 100g Mehl
  • 150ml Wasser
  • 1EL Zucker
  • 2TL Trockenhefe oder 1/2 Würfel Frischhefe
Hefe selbst herstellen

Warmes Wasser in eine Schüssel mit min. 1,0-1,5L Fassungsvermögen füllen und den Zucker und die Trockenhefe oder frische Hefe mit einem Holzlöffel einrühren/auflösen. Verzichte auf einen Metalllöffel, die Hefekulturen mögen das nicht. Je besser die Hefe eingerührt und verteilt ist, desto gleichmäßiger ist der Gehprozess bei den selbstgerechten Hefewürfeln. Anschließend das Mehl unterrühren.

Die Hefemischung (kann auch als Polish genutzt werden) muss dann über Nacht oder während des Tages gehen, bis sie locker und fluffig aufgegangen ist. Anschließend die eher flüssige Masse in Eiswürfelbehälter füllen und eingefrieren.

Zubereitungszeit 5 min.

Reifedauer 6-12 Std. (kann gern über Nacht stehen)

Anwendung: für 500g – 750g Mehl 1 Hefewürfel nutzen. Der Würfel wird beim auftauen flüssig, daher in der Teigschüssel auftauen lassen. Alternativ in der für den Teig ohnehin benötigen Flüssigkeit.

Wichtig, die DIY Hefe funktioniert! Der Gehprozess dauert jedoch um ein Vielfaches länger, das heißt konkret 24-30 Stunden muss man nach meiner Erfahrung rechnen. Noch „geschwind“ ein Brot aufstellen ist nicht möglich. In Zeiten von Hefemangel aufgrund Corona habe ich jedoch immer einen Brotteig stehen, der Vorteil wenn man ihn noch nicht braucht kann der Teig auch einfach einen Tag länger geparkt werden. Im Zweifel im Kühlschrank. Außerdem gilt Brot mit langer Gehzeit als deutlich verträglicher, es schmeckt nicht heftig und wird schön luftig.

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