Rubs, Mops, Marinaden – unnötiger Schnickschnack oder ein absolutes MUSS?

Rubs - Mops - Marinade

Die Welt des Grillens entwickelt sich dynamischer denn je. 97% der Deutschen grillen gern und im Schnitt ca. 13 mal pro Jahr. Grund genug einmal die vielen Möglichkeiten zu sortieren.

Rubs, Mops, Marinaden – der Praxistest

Rubs auch als dry Rub und wet Rub bekannt bilden die Basis des Würzens.

Dry Rub – oder auch einfach trockene Gewürzmischung:

Die Zubereitung erfolgt klassisch mit den Basiskomponeten Paprika, Salz, Zucker und mindestens einer weiteren Zutat wie Chili, Ingwer, Kurkuma, Muskat, Zwiebel, Pfeffer, Cumin etc. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, wir nutzen für das klassische Grillgewürz noch 4 weitere Gewürze. Dabei ist wichtig die Komponenten ausgewogen zu dosieren.

Das Fleisch trocken getupfen und den trockenen Rub gut einmasiert. Anschließend das Fleisch im Kühlschrank ruhen lassen – Frischhaltefolie schützt vor dem Austrocknen.

Wet Rub – also nasse Gewürzmischung oder auch Gewürzpaste genannt:

Als Grundlage dient die gekaufte oder selbstgemachte Würzmischung – also der Dry Rub. Jetzt fügt man etwas Flüssigkeit hinzu, dabei ist wichtig auf die Menge zu achten, damit es eine Paste wird und keine Sosse 🙂

Als flüssige Komponente kann man Essig/Öl, Worcestersauce oder Senf nutzen. Ich finde das besonders spannend, da jetzt wiederum unzählige Variationen möglich sind. Ein Dry Rub kann nun mit Chiliöl oder Koblauchöl verfeinert werde. Je nach Vorliebe kann auch kindgerecht mit Rapsöl oder eine spritzige Variante mit Zitronenöl gewählt werden.

Jedes Familienmitglied erhält bei Bedarf mit dem selben Grundgewürz seine persönliche Marinade.

Rubs, Mops, Marinaden
DIY Marinade

Marinade – quasi Wet Rub verlängert

Bei der Marinade gibt man ähnlich wie beim Wet Rub Öl dazu, zusätzlich eine saure Komponente wie Essig, Buttermilch oder Joghurt und bei Bedarf auch Senf. Somit eröffnen sich wiederum unzählige Variationen. Die Einwirkzeiten sind abhängig von der Menge und können von 30 min bis 24 h gehen. Näheres am Ende des Artikels.

Mops – schützt das Fleisch während des Grillens vor dem Austrocknen

Die Mops Sauce wird klassisch aus einer Suppe hergestellt, dazu kann man ein Päckchen Suppengemüse kaufen und mit Wasser auskochen, danach rausfischen oder passieren. Alternativ kann man auch einen Löffel Gemüsepaste nehmen. Dazu kommen dann Kräuter und eine saure Komponete wie Essig oder Wein.

Vorsicht: Mop Sauce wird während der Zubereitung also beim Grillen genutzt und nicht analog einer BBQ Sauce dazu gegessen! Mopping bedeutet ein großes Stück Fleisch wird über längere Zeit langsam gegart und regelmäßig mit der Mop Sauce eingepinselt, das hält das Fleisch schön saftig und gibt Geschmack.

Die Ziehzeit der Marinade ist abhängig von den Zutaten. Kräftige Zutaten wie Chili, Alkohol, Essig oder Sojasosse verkürzen die Zeit etwas. Hier ein paar Anhaltspunkte, am besten testen und individuell anpassen.

15 bist 30 Minuten

1 bis 3 Stunden

2 bis 6 Stunden

6 bis 12 Stunden

Geschnetzeltes, Spieße, Meeresfrüchte & Gemüse

Hähnchenbrust, Schweinelende, Steaks und festes oder großes Gemüse.

Lammkeule, ganze Hähnchen, Rinderbraten

große Fleischstücke auch mit Knochen Spareribs, ganzer Schinken, Schweineschulter, ganzer Truthahn und ähnliches


Marinade individuell selbst herstellen

Zutaten im Onlineshop kaufen:

[wps_products title= „Grill Gewürz – Für den echten Grillgenuss, Bratöl – hoch erhitzbar, Chiliöl – Ein feuriger Genuss, Knoblauchöl – Schmeckt einfach zu Allem, Chili Senf – Nichts für schwache Nerven, Chardonnay Senf – Für echte Genießer, Feigensenf – Für echte Feinschmecker, Quitte-Ingwer Senf – Süß trifft Scharf, FischGewürz – So lecker schmeckt Fisch“ excludes=“description, buy-button“ show_featured_only=“true“ align_height=“true“ title_size=“20px“ connective=“or“]

2 Kommentare
  1. Schwenker sagte:

    Hallo,

    super coole Vorschläge und Hinweise für Marinaden! Die Mop Sauce kannte ich noch gar nicht, klingt aber super 😉
    Gibt es die denn auch zu kaufen oder macht man sie immer selbst?

    Viele liebe Grüße!

    Antworten
    • Jessica Deutsch sagte:

      Hi, wir machen die Sauce gern selbst. Als Grundlage nutzen wir eine Gemüsebrühe aus unserer Gemüsepaste hergestellt, dann das grill oder Burgergewürz und einen Weissweinessig. Der Essig lässt die Gewürze tief ins Fleisch eindringen, doch Vorsicht! Essig ist Geschmacksache, daher dezent dosieren. Gerne variieren wir auch mit Kastanienhonigbalsam. Die Honignote passt besonders gut zu Spare Rips und Pulled Pork.

      Antworten

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