übergewichtige Kinder

Die Zahlen sind alarmierend, jedes 6. Kind ist übergewichtig. Nach einem Bericht vom Bundesministerium für Bildung und Forschung werden die Anlagen dafür im Kindesalter gelegt.

Wieso werden unsere Kinder immer dicker?

Falsche Ernährung und zu wenig Bewegung, die Analyse ist meist schnell abgeschlossen, doch was heißt das eigentlich konkret und wie soll man sich im Dschungel der Ernährungsformen überhaupt noch zurecht finden?

Bewegung Theorie und Praxis

Das Thema Bewegung ist recht simpel, denn wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, dann leben wir den Kids doch die Bequemlichkeit durchaus auch vor. Wir nehmen kurz das Auto „damit es schneller geht“ am Sonntag muss man ja auch mal ausspannen. Wer schafft es schon jeden Mittag mit den Kindern an die frische Luft zu gehen?

Im Alter von Kinderwagen und Buggy war die Frischluftquote bei uns deutlich besser, pro Tag mindestens ein bis zwei Stunden Spaziergang. Beim zweiten Kind war es dann schon „nur“ noch eine Stunde und kaum sind sie raus aus dem Buggy wird es schlagartig weniger. Später wird es wieder etwas einfacher, wenn die Kinder mit Ihren Freunden spielen und so an der frischen Luft sind.

Schlussendlich müssen wir uns selbst disziplinieren und es richtig vormachen, die Gewohnheiten übertragen sich auf die Kinder. Ein Sonntagsspaziergang, Zooausflug, Abenteuerspielplatz sprich Aktivität statt Couch ist die einzige Chance. Also nichts Neues und ganz einfach – und manchmal auch ganz schön herausfordernd.

Ernährung – was ist die Ursache

Im Ernährungsdschungel findet man sich kaum noch zurecht. Versucht man alles vermeintlich ungesunde auf eine Liste zu schreiben, bleibt vermutlich nur noch stilles Wasser übrig und auch da wird sich irgendeine Studie finden, die Gründe dagegen aufzeigt. Ausserdem essen wir viel zu gerne, um auf so vieles zu verzichten. Wir leben nach dem Motto die Dosis macht das Gift.

Wir versuchen einen für unser Verständnis gesunden Mittelweg zu finden.

Was heißt das?

Grundsätzlich sind bei uns mal alle Lebensmittel erlaubt und wir versuchen unseren Kindern ein gutes Gefühl für eine sinnvolle Gewichtung beizubringen.

Wie gut dieser Weg ist wird sich wie so oft erst im Anschluss herausstellen.

Bereits recht früh haben wir unsereren Töchtern eine Lebensmittelpyramide gebastelt und so gemeinsam erarbeitet wie gut welche Lebensmittel sind. Das Ergebnis war beeindruckend, bereits am nächsten Tag hat unsere Große analysiert, dass das Mittagessen wenig sinnvoll gestaltet ist. Wie bei vielen Familien hatte ich morgens gearbeit, wurde nur knapp fertig und so gab es auf die schelle Maultaschen in der Suppe (nicht selbstgemacht versteht sich). Unverblümt wie Kinder nunmal sind stellte meine große Tochter fest: Mama, das Mittagessen taugt aber nicht viel …. da ist gar kein Obst und Gemüse dabei.

Dabei wird klar, mit Ausnahmen können Kinder nicht umgehen. Das Problem ist nicht der Schokoriegel allein, es ist das Verständnis für Essen. Auch wenn das Mittagessen mal schneller gehen muss, es gibt mindestens ein paar Gemüsesticks, Apfelschnitze oder ähnliches dazu. Ebenso gibt es zu jedem Vesperbrot einen Teller mit Obst und oder Gemüse dazu.

Ausnahmen gibt es in diesem Bereich nicht, denn unsere Kinder betrachten Ausnahmen nicht als Bestätigung der Regel, sondern als Start einer neuen Regel. Hast du dich schon mal an der Kasse zu einem Heft oder Schokoriegel überreden lassen? Es dauert Wochen bis die Erwartung weg ist am nächsten Tag wieder eine Ausnahme zu machen.

Probier es einfach mal aus und bastel mit deinem Kind die Pyramide. Wir finden dazu immer viele tolle Vorlagen bei

https://www.grundschulkoenig.de/hsu-sachkunde/koerper-und-gesundheit/ernaehrung/ernaehrungspyramide/

Dazu haben wir alle Grundnahrungsmittel wie Salz, Essig und Öl ohne Konservierung- und Zusatzstoffe.

In unseren Rezepten haben wir auch viele schnelle und gesunde Ideen zusammengestellt.

Kinderdressing

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